Auszug aus einem Artikel „Hitlergruß, Hakenkreuz und Drohungen“ vom 29.10.25
Rechtsextreme Übergriffe auf KZ-Gedenkstätten, Pöbeleien im Netz und Schmierereien, Hitler-Grüße nehmen weiter zu.
Gedenkstätten berichten nun, dass es in der letzten Zeit auch eine deutliche Zunahme von provokativem und ablehnendem Schülerverhalten gibt. Im Artikel werden die KZ-Gedenkstätten Buchenwald/Mittelbau-Dora, Sachsenhausen, Bergen-Belsen und Neuengamme genannt.
In Bergen-Belsen sang z.B. im Frühjahr eine Schülergruppe „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“.
In Buchenwald fotografierten sich zwei Schüler im Verbrennungsofen des Krematoriums und stellten die Bilder ins Netz.
Jens-Christian Wagner, Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora sagt dazu, dass in den Bildungsveranstaltungen seiner Gedenkstätte insbesondere mit Klassen aus dem ländlichen ostdeutschen Raum die Probleme massiv seien.
Die Mitarbeiter der Gedenkstätten stehen vor der schwierigen Aufgabe Schülern, die sich respektlos und provokativ verhalten, angemessen und durchsetzungsfähig zu begegnen.





